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Feierliche Investitur

Bild von der Investitur mit Rober Koker, Dr. Horst Walter und Andreas Braun

Mit einem feierlichen Gottesdienst führten am Sonntag, 01. Oktober 2017, die Gläubigen ihre beiden neuen Pfarrer Dr. Horst Walter und Andreas Braun in der St.-Laurentiuskirche in die Gemeinde ein. „Es fällt uns ein Stein vom Herzen, dass in dieser Pfarrei zwei Pfarrer begrüßt werden dürfen“, stellte Robert Kloker, kommissarischer Dekan, bei der Investitur klar. Dies sei ein einzigartiger Fall in der Diözese Rottenburg.

Beim Rückblick in die „Zeit der Vakanz“ sehe er als Administrator auch eine Zeit, in der viel überbrückt werden musste. So habe Diakon Michael Weiß mehr als 100 Beerdigungen bewältigen müssen. Auch den vielen Ehrenamtlichen gebühre großer Dank. Ebenfalls sehr hilfreich sei die gute Zusammenarbeit der Kirche mit den Kommunen.

Beide Pfarrer haben zuvor andere Berufe ausgeübt. Dr. Horst Walter als Mediziner und Andreas Braun als Industriekaufmann. Beide haben einen Teil ihrer zweiten Berufsausbildung als Pfarrer in Rechberghausen ausgeübt – und laut Kloker dabei wohl bereits einen Blick über den Rechberg auf diese Seelsorgeeinheit geworfen.

Dr. Walter stammt aus Walldürn und bringe von daher bereits Erfahrung im Wallfahrtswesen mit – eine für den Rechberg nützliche Sache. „Da kann wohl der Rechberg künftig mit dem Gmünder Salvator mithalten“, bemerkte Kloker. Andreas Braun stammt aus Oberschwaben – und damit aus einer Gegend mit viel katholischem Glauben. „Lassen Sie die neuen Pfarrer erst mal ankommen“, bat Kloker die Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit. Erst müssten sie sehen, dann urteilen und anschließend handeln. Man müsse sich kennenlernen – und dann nach gangbaren Wegen suchen.

Eingesetzt wurden die beiden Pfarrer von Bischof Gebhard Fürst. Dieser hofft, dass deren Auftrag in vollem Vertrauen erfüllt werde, dass eine gute Zusammenarbeit erfolge. Und dass ein Zeugnis für das Evangelium abgelegt werde.

Kloker wies auf den künftigen gemeinsamen Dienst der Pfarrer hin, der auch eine Wohngemeinschaft im Pfarrhaus einschließe. „Man sollte heute mit dieser Arbeit nicht allein gelassen werden“, sagte er. „Die Gefahr einer Vereinsamung ist groß.“ So habe auch Jesus seine Jünger immer zu zweit in die Welt gesandt.

Im Dienstversprechen gelobten die beiden Pfarrer, im Vertrauen auf die Kraft des Heiligen Geistes zu handeln. „Der Dienst am Glauben ist dabei die vordringliche Sache“, erklärte Kloker. „Sie sind als Pfarrer Männer des Glaubens.“ Da sei es gut, sich vom Beispiel des Herrn leiten zu lassen. So sei dieser unter und mit ihnen.

Mit zum Dienst an der Kirche gehöre auch die Schlüsselgewalt über deren Gebäude. So seien die wichtigsten zu verrichtenden Dienste die anliegenden Taufen, das Wort Gottes zu verkünden – und vor allem am Altar die Eucharistiefeier zu zelebrieren. Denn die sei Quelle und Höhepunkt des christlichen Glaubens.

Quelle Bild u. Text: (c) Gmünder Tagespost, 02.10.2017

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Veröffentlicht
20:19:50 02.10.2017